Tullius GmbH · Heiligenhaus

Tel. +49 (0) 2056 599 68 30

Logo movemax

Treppensteiger mieten – schwere Lasten sicher über Treppen.

Unsere movemax Treppensteiger können schwere Lasten im Handumdrehen sicher Treppen hinauf und hinunter bringen. Die Einbringung von Heizkesseln, Warmwasserspeichern, Batteriespeichern, Waschmaschinen und Kühlschränken wird damit zu einem Kinderspiel.

So arbeitet ein Treppensteiger

Ein elektrischer Treppensteiger übernimmt die Hubarbeit, die sonst von Hand geleistet wird. Ein motorisch angetriebener Steigmechanismus hebt die Last Stufe für Stufe an, während die Bedienperson das Gerät im Gleichgewicht führt und die Richtung vorgibt. Aus dem Heben und Tragen wird damit ein Führen – das ist der eigentliche Unterschied für Rücken und Gelenke.

Die zulässige Traglast und die zulässige Stufenhöhe stehen auf dem Typenschild und in der Betriebsanleitung des jeweiligen Geräts. Beide Werte sind Grenzwerte und keine Richtwerte: Wird die Traglast überschritten, verändert sich das Kippverhalten auf der Treppe schlagartig.

Welche Lasten damit bewegt werden

Wärmeerzeuger und Speicher

Heizkessel, Wärmepumpen-Innengeräte, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher gehören zu den klassischen Fällen: schwer, sperrig und fast immer im Keller oder im Dachgeschoss zu montieren. Ein Speicher mit mehreren hundert Litern Volumen erreicht schon leer ein Gewicht, das ohne Hilfsmittel nicht sicher über eine gewendelte Treppe zu bringen ist.

Batteriespeicher und Gebäudetechnik

Mit dem Ausbau von Photovoltaik kommen Batteriespeicher in Bestandsgebäude, in denen kein Aufzug zur Verfügung steht. Für Lithium-Batteriesysteme gelten Herstellervorgaben zu maximalem Kippwinkel und Gehäuseschutz; beim Transport auf öffentlichen Straßen sind sie als Gefahrgut nach ADR einzustufen. Beides spricht dafür, den Weg ins Gebäude sauber zu planen statt zu improvisieren.

Großgeräte und Einrichtung

Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Tresore, Maschinen, Server-Racks und Möbel lassen sich mit demselben Gerät bewegen – auch beim Ausbau und Abtransport der Altgeräte.

Rücken, Recht und Gefährdungsbeurteilung

Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen seit Jahren zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland – im Bau- und Ausbaugewerbe besonders ausgeprägt. Das Arbeitsschutzrecht setzt deshalb bei der Vermeidung an: Nach der Lastenhandhabungsverordnung hat der Arbeitgeber geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen oder geeignete Arbeitsmittel einzusetzen, um manuelle Handhabung zu vermeiden, die die Beschäftigten gefährdet.

Für die Beurteilung stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die Leitmerkmalmethode bereit. Sie berücksichtigt Lastgewicht, Häufigkeit, Körperhaltung und Ausführungsbedingungen – und genau diese Faktoren verschlechtern sich im Treppenhaus deutlich gegenüber der Ebene. Ein technisches Hilfsmittel ist damit kein Komfort, sondern die naheliegende Maßnahme aus der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 BetrSichV.

Nebeneffekt für die Kalkulation: Was zu zweit oder zu dritt getragen werden müsste, erledigt ein Team mit Hilfsmittel in kürzerer Zeit und ohne das Risiko von Sachschäden an Treppenhaus, Geländer und Tapete.

Das Treppenhaus richtig einschätzen

Ob ein Transport funktioniert, entscheidet sich selten am Gewicht allein, sondern an der Geometrie des Weges. Gebäudetreppen sind in DIN 18065 geregelt; in Bestandsgebäuden weichen sie davon jedoch häufig ab. Prüfen Sie vor der Anfrage:

  • Steigungshöhe und Auftrittstiefe der Stufen
  • nutzbare Laufbreite zwischen Wand und Handlauf
  • Podeste, Wendelungen und der engste Punkt im Verlauf
  • Türbreiten und Türanschläge am Anfang und am Ende der Strecke
  • Beschaffenheit des Belags: Fliesen, Holz, Naturstein oder offene Stufen
  • Deckenhöhe über der Treppe bei sperrigen, hohen Lasten

Ein Foto vom Treppenlauf und die Maße der Last reichen uns meistens für eine verlässliche Einschätzung.

Sicher transportieren

  • Last sichern. Die Last vor dem Anheben mit den vorgesehenen Gurten am Gerät fixieren und den Schwerpunkt so tief wie möglich halten.
  • Zu zweit arbeiten. Eine zweite Person sichert von oben oder unten, hält den Weg frei und greift bei Bedarf ein.
  • Weg vorbereiten. Türen feststellen, Stolperstellen entfernen, empfindliche Beläge und Geländer abdecken.
  • Akkuzustand prüfen. Der Transport wird erst begonnen, wenn die Energieversorgung für die gesamte Strecke sicher ausreicht.
  • Betriebsmittel prüfen. Elektrisch betriebene Geräte unterliegen der wiederkehrenden Prüfung nach DGUV Vorschrift 3; Ladegeräte und Leitungen gehören zu dieser Prüfung dazu.

Treppensteiger sind Maschinen im Sinne des europäischen Rechts. Sie werden heute nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Verkehr gebracht; ab dem 20. Januar 2027 gilt die EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Die Betriebsanleitung des Herstellers ist Bestandteil des Geräts und bleibt für den Einsatz maßgeblich.

Was wir vor der Anfrage klären

  • Gewicht, Höhe, Breite und Tiefe der zu transportierenden Last
  • Anzahl der Stufen, Stufenhöhe und Verlauf der Treppe
  • engster Punkt der Strecke inklusive Türen
  • Ausgangs- und Zielort im Gebäude sowie Zufahrt zum Haus
  • gewünschter Termin und voraussichtliche Einsatzdauer

Steht gleichzeitig ein Kesseltausch an, lässt sich der Treppensteiger mit einer mobilen Heizzentrale kombinieren – so bleibt das Gebäude während der Arbeiten warm.

Regelwerke und Quellen

Die fachlichen Angaben auf dieser Seite stützen sich auf die folgenden öffentlich zugänglichen Regelwerke und Veröffentlichungen. Sie ersetzen weder die Betriebsanleitung des jeweiligen Geräts noch die Gefährdungsbeurteilung des einsetzenden Betriebs.

Interesse geweckt?

Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder konnten wir Sie von unserem Service-Angebot überzeugen? Für ein unverbindliches Angebot oder eine konkrete Anfrage freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen — oder rufen Sie uns doch ganz einfach an.

Standort
Carl-Zeiss-Straße 12
42579 Heiligenhaus